Holzhandels-Sicherungs-Gesetz (HolzSiG)
Holzhandels-Sicherungs-Gesetz (HolzSiG)

Leider ist die nachhaltige und legale Waldbewirtschaftung in aller Welt oftmals nicht so selbstverständlich wie in Europa. Da viel Holz in die Europäische Union importiert wird, gab es lange das Bedürfnis, den Holzimport transparenter zu gestalten. Im Oktober 2010 verabschiedete die EU eine Verordnung über die Verpflichtungen von Marktteilnehmern, die Holz und Holzerzeugnisse in Verkehr bringen. Die Verordnung zielt darauf ab, dem Handel mit illegal geschlagenem Holz und Holzerzeugnissen illegaler Herkunft durch drei zentrale Verpflichtungen entgegenzuwirken:

1) Verbot des Inverkehrbringens von illegal geschlagenem Holz und Holzerzeugnissen illegaler Herkunft in der EU;
2) „Sorgfaltspflicht“ für alle EU-Händler, die Holzerzeugnisse erstmals auf dem EU-Markt in Verkehr bringen. Nachdem das Holz und die Holzerzeugnisse in Verkehr gebracht wurden, können sie weiterverkauft und/oder weiterverarbeitet werden, bevor sie zum Endverbraucher gelangen. Um die Rückverfolgbarkeit der Holzerzeugnisse zu gewährleisten, sind die Marktteilnehmer in diesem Abschnitt der Lieferkette (in der Verordnung als Händler bezeichnet) dazu verpflichtet,
3) Aufzeichnungen über ihre Lieferanten und Kunden zu führen.                      Quelle: WBV


Wir als verarbeitender Betrieb, der Holz auschließlich in Deutschland einkauft und Holzartikel verkauft, sind kein Erstinverkehrbringer im Sinne des HolzSiG. Wir müssen daher die Rückverfolgbarkeit des Holzes gewährleisten, indem wir Informationen zu unsere Lieferanten und Abnehmern dokumentieren. Dieser Dokumentationsplficht kommen wir nach.

Über die gesetzliche Dokumentationspflicht hinaus, sind viele unsere Artikel PEFC oder FSC zertifiziert. Dies garantiert eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, schützt vor Raubbau und erhält diese als Lebensgrundlage, Arbeitsplatz und Erholungsraum.